Archiv für den Monat: Oktober 2010

Kuba – mehr als Zigarren und Kommunismus

Kuba: Das ist Fidel Castro und Che Guevara, das ist Kommunismus. Das sind aber auch Zigarren und der Buena Vista Social Club.

Havanna

Havanna

Kurz gesagt, Kuba ist ein aufregendes Land, das viel mehr zu bieten hat, als Sie vielleicht erwarten. Zunächst einmal ist Kuba die größte Karibik-Insel am Golf von Mexiko mit einer Küstenlinie von 7000 Kilometern und unzähligen Sandstränden, die zum Erholen und Entspannen einladen. Und das das ganze Jahr über – auf Kuba liegt die Jahresdurchschnittstemperatur nämlich bei 25 Grad! Was die Wenigsten wissen: Kuba hat eine unglaubliche Artenvielfalt von über 8.000 Pflanzen und Tierarten zu bieten. Viele davon befinden sich unter Wasser und machen Kuba so zu einem Paradies für Taucher.
Hinzu kommen pittoreske Orte und Städte und eine große kulturelle Vielfalt.

Denn Kuba ist nicht nur die größte Karibik-Insel, sie hat auch mit 11 Millionen Menschen die meisten Bewohner. Diese setzen sich aus einer bunten Mischung aus spanischen, afrikanischen und kreolischen Ursprüngen zusammen und geben Kuba ein multikulturelles Flair, Weltoffenheit und Lebensfreude. Denn die Kubaner lieben Feste! So werden ganzjährig Feste organisiert, wie zum Beispiel das Festival für lateinamerikanische Musik, das Festival der Kunst und nicht zu vergessen Film Festivals. Darüber hinaus ist Kuba auch bekannt für seine zahlreichen Schriftsteller, Tänzer, Musiker, Sänger und Maler. Doch damit nicht genug – Kubaner sind ausgesprochene Sportfans. Die beliebtesten Sportarten des Landes (neben Tanzen) sind Baseball und Boxen.

Dreh- und Angelpunkt der Insel ist sicherlich die Hauptstadt Havanna. Sie gilt als eine der ältesten und gleichzeitig malerischsten Städte der neuen Welt. Hier ertönt aus jeder Ecke kubanische Musik, am Abend wird in den Cafés Live-Musik gespielt: von Jazz über Sol bis hin zu Salsa. Und wo in Havanna Musik ertönt, wird natürlich auch getanzt! Zum Abkühlen geht es dann an die Meerespromenade, Malecón.

Das Paradies so nah: Österreich

Warum in die Ferne schweifen, wenn ein so zauberhaftes Urlaubsland wie Österreich direkt vor uns liegt? Unser Nachbarland ist in neun Bundesländer unterteilt: Tirol, Salzburg und Kärnten, Ober- und Niederösterreich, Steiermark, das Burgenland und Wien. Alle davon, sind eine Reise wert! Tirol ist ein ideales Urlaubsziel – sowohl im Winter als auch im Sommer. Neben dem bekannten Kitzbühel gibt es aber auch verborgene Winkel wie das Stubai-, das Lech- oder auch das Sellrainta. Auch das Salzburger Land ist ein großartiges Skigebiet: über 2000 Kilometer Loipen, 2000 Kilometer aufbereitete Pisten und 600 Lifte in 22 Skiregionen.

Die Region Oberösterreich lockt vor allem Naturfreunde, Wanderlustige und Radfahrer. Das Bundesland mit seinen herrlichen Seenlandschaften und dem Salzkammergut ist sowohl für den Aktivurlaub als auch zum Erholen bestens geeignet. Niederösterreich ist das größte Bundesland und wird auch deswegen das weite Land genannt. Seine Waldviertel und die vielen Burgen und Schlösser gelten als Geheimtipp unter Reisenden.

Das Schloss Schönbrunn in Wien

Das Schloss Schönbrunn in Wien

 

Apropos Schlösser – das wohl bekannteste Schloss Österreichs (nach Schönbrunn) ist sicherlich das Schloss am Wörthersee. Dieser liegt mitten im Bundesland Kärnten, was allgemeinhin das Land der Seen genannt werden kann. Denn hier finden Urlauber ebenfalls den Ossiacher See, den Weißensee oder den Millstätter See. Ideal für den Bade- und Campingurlaub.
Eine Region weiter an der Grenze zu Slowenien findet sich die Steiermark: das Land der herrlichen Sommer, der traumhaften Herbstlandschaften, der romantischen Winter und der Lebensfreude im Frühling.

Abseits der touristischen Pfade in Österreich hat sich das Burgenland einen Namen gemacht – einfach weil es “anders” ist. Hier finden Sie noch ein Stückchen heile Welt, intakte Natur, Sport, Fun und Wellness! Und neben all diesen natuürlichen Schönheiten lockt Österreich natürlich auch mit seiner Hauptstadt Wien.

Von Sacher bis zum Schnitzel, vom Burgthater bis zum Jazzclub – Wien ist eine lebendige, herzliche und charmante Stadt, genau wie das gesamte Land. Nur hineinspaziert ins Paradies!

Das Taj Mahal – Grabmal einer großen Liebe

Ein prachtvolles Bauwerk zieht immer unzählige Bewunderer an – und wenn es zudem noch aus Liebe errichtet wurde, so kann sein Anblick sogar zu Tränen rühren.
Eine Erfahrung, die viele Indien-Touristen gemacht haben, als sie das Wahrzeichen des Landes und gleichzeitig wohl schönste Grabmal dieser Welt, das Taj Mahal, besuchten. Es gibt sicher niemanden, der den Anblick des wie ein Traumgebilde wirkenden Marmor-Gebäudes nicht überwältigt hätte.

Das Besondere an dem rund 2.500 Quadratmeter großen und 57 Meter hohen Palast ist nicht nur die für die damalige Zeit revolutionäre Baukunst. Vielmehr ist das zwischen 1631 und 1648 entstandene Taj Mahal das Symbol einer unendlich großen Liebe – und steht somit für ein unfassbar starkes Gefühl, welches auch heute noch das Grabmal umschwebt, für jeden Besucher spürbar ist und die unverwechselbare Aura dieses Ortes ausmacht.

Der indische Großmogul Shah Jahan gab die Errichtung in Auftrag, als seine über alles geliebte Hauptfrau Mumtaz Mahal im Alter von nur 39 Jahren bei der Geburt des 14. Kindes starb. Sie sollte in einem Mausoleum begraben werden, dessen Schönheit der ihren ebenbürtig war – mit einem materiellen Einsatz, der nicht hoch genug sein konnte, um ihren unschätzbar hohen Wert auszudrücken.
Eine Vision, die rund 20.000 Arbeiter und 1.000 Elefanten Wirklichkeit werden ließen: Sie transportierten und verarbeiteten Tonnen von strahlend weißem Marmor, in die Fassade wurden Intarsien aus 28 verschiedenen Halbedelsteinen eingefügt. Ein wahres Meisterwerk der Baukunst im sogenannten Mogulstil sind die Kuppel und die vier angegliederten Minarette, welche leicht geneigt konstruiert wurden, so dass sie im Falle eines Erdbebens vom Hauptgebäude weg stürzen.

Einzigartig ist das Taj Mahal indessen nicht nur im Detail. Allein der Anblick des majestätischen Bauwerkes aus der Ferne, wenn es sich im davor liegenden Wasserbecken spiegelt, ist unvergesslich und macht es zu einem der „neuen sieben Weltwunder“.